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Digitalmarketing! Die Qualitätskriterien.

„Das Angebot der Digitalmarketing Exerten ist inzwischen unüberschaubar groß. Was sind aus Ihrer Sicht die Qualitätskriterien?“

Heute stellte mir ein geschätzter LinkedIn Kontakt diese interessante Frage!
Die Beantwortung dieser Frage möchte ich meinen Bloglesern nicht vorenthalten, da sich diese Frage in vielen Geschäftsleitungen stellt:

Was sind die Qualitätskriterien von Digitalmarketing? 

Das ist tatsächlich die Gretchenfrage!

Ich werde nahezu täglich auf Twitter und Co. mit „neuen, einzigartig erfolgreichen Marketingstrategien“ überrollt! Es ist modern geworden, hinter jeder Begrifflichkeit -Marketing zu hängen. Damit wird der Eindruck erweckt, dass es sich um eine echte Marketingstrategie oder ein Marketingtool handelt – was vollkommener Unsinn ist und der Beratungsbranche schadet! Mittlerweile gibt es eine Vielzahl selbsternannter Digitalmarketing-Berater, die noch nie von den 4 P’s im Marketing gehört haben, sondern sich als Solcher fühlen, weil sie einen Blog befüllen können. Suchmaschinenoptimierer, die meinen, dass das Eintragen in ein Verzeichnis oder das Schalten von Adwords reiche aus!

Diese Entwicklung ist traurig, resultiert aber daraus, dass sich das Internet so rasant entwickelt und die Weiterbildungsangebote dieser Entwicklung lange tatenlos zugesehen hatten.

Ich könnte hier noch lange in dieser Form weiterschreiben, aber um zu Ihrer Frage zurückzukehren!

Als ein Qualitätskriterium für Digitalmarketing sehe ich zwei Hauptaspekte:

 

1.) Digitalmarketing muss als integrativer Bestandteil des Marketings gesehen werden. Der gesamte Digitalbereich hat das unternehmerische Betätigungsfeld maßgeblich vergrößert. Daher müssen die Digitalmarketingtools in einer ganzheitlichen Marketingstrategie vereint werden – Online UND Offline!

 

2.) Das Web 2.0 hat aus dem Internet eine große Kommunikationsplattform gemacht! Daher muss Marketing, insbesondere Digitalmarketing, nicht als Aneinanderreihung von „Projekten“ gesehen werden, sondern als „Prozess“! In dieser Prozessorientierung müssen in weiterer Folge die Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und sogar Freunde und Bekannte eingebunden werden, da es sich ja um einen Kommunikationsprozess handelt!

 

Und genau da liegt die Crux!

Besonders Punkt 2 bedeutet eine grundlegende Veränderung in den unternehmerischen Prozessen (Organisationsentwicklung, Unternehmenskommunikation und letztlich das Marketing!), denn jeder Mitarbeiter wird demnach auch zu einem „Markenbotschafter“.

Es kommt daher nicht von ungefähr, dass viele Startups so erfolgreich sind, da keine starren Hierarchien und Strukturen vorhanden waren und sich diese Konzepte etablieren konnten… und seit einiger Zeit auch gerne als  „Inbound Marketing“ bezeichnet werden.

 

Besonders etablierte KMUs verlangen diese Entwicklungen einen enormen Veränderungswillen ab, der in den Köpfen der Geschäftsleitungen beginnen muss!

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen und verbleibe
mit besten Grüßen
Martin Scheibelhofer

 

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