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Digitalmarketing! Die Qualitätskriterien.

„Das Angebot der Digitalmarketing Exerten ist inzwischen unüberschaubar groß. Was sind aus Ihrer Sicht die Qualitätskriterien?“

Heute stellte mir ein geschätzter LinkedIn Kontakt diese interessante Frage!
Die Beantwortung dieser Frage möchte ich meinen Bloglesern nicht vorenthalten, da sich diese Frage in vielen Geschäftsleitungen stellt:

Was sind die Qualitätskriterien von Digitalmarketing? 

Das ist tatsächlich die Gretchenfrage!

Ich werde nahezu täglich auf Twitter und Co. mit „neuen, einzigartig erfolgreichen Marketingstrategien“ überrollt! Es ist modern geworden, hinter jeder Begrifflichkeit -Marketing zu hängen. Damit wird der Eindruck erweckt, dass es sich um eine echte Marketingstrategie oder ein Marketingtool handelt – was vollkommener Unsinn ist und der Beratungsbranche schadet! Mittlerweile gibt es eine Vielzahl selbsternannter Digitalmarketing-Berater, die noch nie von den 4 P’s im Marketing gehört haben, sondern sich als Solcher fühlen, weil sie einen Blog befüllen können. Suchmaschinenoptimierer, die meinen, dass das Eintragen in ein Verzeichnis oder das Schalten von Adwords reiche aus!

Diese Entwicklung ist traurig, resultiert aber daraus, dass sich das Internet so rasant entwickelt und die Weiterbildungsangebote dieser Entwicklung lange tatenlos zugesehen hatten. Weiterlesen

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Wie finden mich meine Kunden im Internet?

Wie einfach war doch das Leben für Unternehmer vor Facebook & Co.!

Noch vor 30 Jahren hat es gereicht, wenn sich der Unternehmer regelmäßig „im Gasthaus hat sehen lassen“. Dort wurde durch Mundpropaganda und am Stammtisch kurz abgeklärt, ob er die Wünsche seiner Kunden erfüllen kann. War der Unternehmer über die Dorfgrenzen hinaus aktiv, so hat er hin und wieder ein Zeitungsinserat geschalten oder mal einen Post Wurf in der Zielregion verschickt.

Heute funktioniert diese Art der Informationsbeschaffung funktionell ganz ähnlich. Nur mit dem Unterschied, dass der Kunde sein Smartphone zur Hand nimmt und kurzerhand im Internet checkt, wo er das bekommt wonach er sucht. Weiterlesen

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Das haben wir schon immer so gemacht

Eine der beliebtesten Killerphrasen in Unternehmen ist sicherlich „Das haben wir schon immer so gemacht!“.

Welche Führungskraft wurde noch  nicht mit derartigen Killerphrasen und Totschlagargumenten konfrontiert? Ich kenne keinen Manager, für den diese Leerlaufargumente nicht den Albtraum darstellen. Schafft man es tatsächlich, dieser Argumentation auf den Grund zu gehen, stellt sich meistens heraus, dass diese sinnfreie Argumentation die pauschale Rechtfertigung für nahezu alle Veränderungen in Unternehmen darstellen.

Das haben wir immer so gemacht

Woher kommt diese Neigung Neues stets mit solchen Phrasen versuchen im Keim zu ersticken? Hauptsächlich beruht diese Argumentationsform in dem Wunsch seine Arbeitsabläufe möglichst in kalkulierbaren Bahnen zu belassen und damit berechenbar zu machen. Weiterlesen

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Digitaler Kiosk am iPad – Apple geht neue Wege mit dem iOS5

Wie ich bereits vor einem Jahr in meinem Blog geschrieben habe, könnte das iPad zur Chance für das Verlagswesen werden! Bisher haben die Verlage zunehmend unter dem Druck der Gratis-Onlinemedien gelitten. Damit könnte nun bald Schluss sein! Interessanterweise reagiert aber die Verlagsbranche diesbezüglich eher reserviert.

Digitaler Kiosk am iPad

Nun ist es fix! Apples iPad beinhaltet nun, neben zahlreichen neuen Features, auch einen digitalen Kiosk! Zwar werden den Nutzern des neuen Betriebssystems iOS5 von Apple einige Anwendungen sehr bekannt vorkommen aus der Welt der Mitbewerber, aber „besser gut kopiert als schlecht erfunden!“
Als besonders interessant halte ich jedoch die Einführung eines digitalen Kiosk. Dieser ermöglicht es jetzt endlich, die gut recherchierten Informationen aus der Welt der Printmedien online zu erhalten. Diese Entwicklung dürfte, meiner Meinung nach, auch dazu beitragen, dass sich der Online-Medien Bereich endlich zu ordnen beginnt.

Das Web 2.0 als Sumpf der Falschinformationen

Die Praxis der letzten Jahre hat gezeigt, dass nahezu jeder Redakteur nur mehr über das Internet, schnell und oberflächlich recherchiert hat, da bei den Informationsmedien ein „permanenter Sensationsdruck“ herrscht. Wenig verwunderlich daher, wenn die Zahl der verbreiteten  Falschinformationen rasant zugenommen haben. Durch die Entwicklung des digitalen Kiosks von Apple werden wieder die Kaufmedien aufgewertet und ich erwarte mir eine qualitative Beruhigung des Online-Marktes in diesem Bereich, da natürlich auch Apple’s Mitbewerber über kurz oder lang ähnliche Systeme einführen werden. Dadurch entsteht sicher auch eine qualitative Diversifikation der angebotenen Medien und so wird die Masse der fehlerbehafteten Informationen, die bisher sehr schnell im Internet verbreitet wurden, etwas eingedämmt werden, sofern die seriösen Redaktionen wieder zu ihren Wurzeln finden und dem Trend der sensationsgeilen Berichterstattung eine Absage erteilen…

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Lasst uns mal eben Networken

„Lass uns mal eben Networken!”

Ein Ratgeber für Firmen, die sich für die Kommunikation im Web 2.0 interessieren!

Ein oftmaliger Irrglaube ist es, wenn man meint, dass das „soziale Networken” eine marketingtechnische Modeerscheinung ist, der man eben mal halbherzig seine Aufmerksamkeit schenkt, um mit der Zeit zu gehen. Vielmehr handelt es sich dabei um einen, durch die neuen Medien entstandenen, zusätzlichen Kommunikationskanal der in die bestehende Unternehmenskommunikation eingebunden werden muss um ihn erfolgreich nutzen zu können. Im Prinzip stellt es, nach der Einführung des Telefons (Inbetriebnahme des ersten Ferngesprächsnetzes in New York, 1885), des Telefax (Ende der 70er Jahre) und des e-Mails (Ende der 80er Jahre), einen weiteren Meilenstein in der Unternehmenskommunikation dar.

Bevor wir uns nun weiter gemeinsam mit dieser Thematik auseinandersetzen, sollten Sie sich allerdings unbedingt bewusst werden, dass man die Vorteile des Web 2.0 nur nutzen kann, wenn man aus Überzeugung diesen Schritt macht und ihn nicht „halbherzig passieren” lässt! Der Grund für meine Einschränkung ist recht einfach erklärt! Es gibt sehr sehr viele Angebote diesbezüglich am Markt, die einem das blaue vom Himmel versprechen, sowie Reichtum über Nacht und ohne Zutun! Genau das ist auch die Gefahr des Web 2.0. Es ist offen für alle und kann auch von allen genutzt werden. Leider birgt diese völlige Offenheit auch die Gefahr in sich zu glauben, dass durch dieses globale Vorhandensein des gesamten Wissens der Menschheit einem auch alles ohne Zutun in die Hände fällt – das ist nicht der Fall! Auch im Internet des 21 Jahrhunderts gilt: Ohne Fleiß kein Preis!

So sollte man sich zum Beispiel darüber im Klaren sein, dass soziale Netzwerke organismisch funktionieren, da Menschen im Hintergrund stehen und daher so ein Netzwerk nicht von heute auf morgen einfach da ist, sondern langsam aufgebaut und gepflegt werden muss!

Das Internet hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Seit Tim O’Reilly im Jahr 2005 den Begriff des Web 2.0 nachhaltig geprägt hat, hat sich die Präsentation von Unternehmen im Internet vollkommen verändert. Das Ende der Zeiten, wo eine Homepage ein reines einseitiges Präsentationsmedium war, ist damit eingeläutet worden. Soziale Netzwerke, Foren und Microbloggingdienste à  la Twitter etc. sind massiv auf dem Vormarsch! Das Web 2.0, auch als interaktives- oder Dialogweb bezeichnet, ist dabei den klassischen einseitigen Präsentations-Internetauftritt von Unternehmen zu verändern.

Kunden holen sich Ihre Informationen in sozialen Netzwerken, Foren und Microbloggingdiensten!

Studien haben ergeben, dass 3 von 4 Personen in Europa sich vor einer Kaufentscheidung im Internet informieren.

Was bedeutet diese Entwicklung nun für Ihr Unternehmen?

Ganz einfach! Der Dialog im Internet findet statt! Egal ob mit Ihnen oder ohne Sie! Sie haben daher die Möglichkeit diesen Trend zu ignorieren und zu warten was passieren wird, oder Sie nehmen aktiv daran teil und etablieren sich somit als Experte auf Ihrem Gebiet.

Worauf muss ich als Unternehmen bei meinem Einstieg ins Web 2.0 achten?

Auch diese Frage lässt sich relativ einfach beantworten! Hören Sie zu was im Internet „gesprochen” wird und bleiben Sie in Ihrem Auftreten immer authentisch!

Natürlich ist die Umsetzung dieser einfachen Regel in der Praxis oft nicht so leicht, da Fehler im Dialogweb prompt bestraft werden, da der Unternehmer ständig mit dem Umstand konfrontiert ist, dass er auf seine Aktionen im Internet ein Feedback erhält und das entscheidet letztlich ob sich das Unternehmen als kompetent und vertrauenswürdig etablieren kann!

Welche Maßnahmen umfasst die Implementierung des Web 2.0 in meine Unternehmenskommunikation?

Diese Frage ist nicht mehr ganz so allgemein zu beantworten, da dies sehr davon abhängt wie genau die bestehende Kommunikationsstrategie definiert ist.

Grundlage der Kommunikationsstrategie und der daraus resultierenden Maßnahmen bildet das unternehmerische, langfristige Marketingkonzept. Wenn dieses bereits definiert und vorhanden ist, ist es möglich die Detailschritte der Web 2.0 Implementierung festzuhalten und anhand eines Umsetzungskonzeptes Schritt für Schritt in die Praxis umzusetzen! Falls es im Unternehmen noch keine umfassende Kommunikationsstrategie gibt, auf die ein Marketingkonzept aufbauen kann, so sollte dieses unbedingt vorher gemacht werden!

Die häufigsten Fehler?

Leider glauben viele, dass es mit der Erstellung einer Facebook Fanseite sowie eines Twitteraccounts getan ist und man so gerüstet ist für das Web 2.0! In solchen Fällen kommt dann meist nach einigen Wochen und Monaten dann die entsprechende Ernüchterung, wenn frustrierten Mitarbeitern vorgeworfen wird, dass sie nur mehr auf Facebook surfen und die Geschäftsleitung entnervt die Frage nach dem ROI stellt! Die Gründe dafür sind vielfältig und passieren meist dann, wenn man, wie eingangs erwähnt, den Einstieg ins Web 2.0 eben mal „halbherzig passieren” lässt und sind oft die Folgefehler folgender Versäumnisse:

–  Fehlendes Kommunikationskonzept

–  Fehlendes Marketingkonzept

– Mangelhafte Mitarbeiterschulung

– Halbherzige Maßnahmen

–  Konzept- und planloses Vorgehen

Daher ist es sinnvoll, wenn man sich neben den primären Maßnahmen (Präsenz in den sozialen Netzwerken, Einbindung der Web 2.0 Kommunikation in die Unternehmenskommunikation, aktive Teilnahme an Foren und Blogs etc.) auch verstärkt um die sekundären Maßnahmen (SEO, SEM, virales Marketing, klassische Werbung etc.) kümmert, damit sich auch ein messbarer Erfolg einstellt. Ein weiterer Grund für ein geplantes konzeptionelles Vorgehen ist auch der Umstand, dass alle diese Maßnahmen miteinander vernetzt sind und sich gegenseitig beeinflussen. Zum Beispiel wirkt sich eine Foren- und Blogteilnahme auch auf die Suchmaschinenoptimierung aus. Eine Suchmaschinenoptimierung wirkt sich wieder auf die Besucherfrequenz der eignen Homepage aus, was wieder Einfluss auf die direkten Interessentenanfragen aus dem Internet hat usw.!

Sie sehen also, dass es sich bei diesem Thema um einen kybernetischen Zusammenhang vieler Komponenten handelt, die, bei richtiger Planung und Umsetzung, Ihre gesetzten Maßnahmen zu Multiplikatoren Ihres Geschäftserfolges machen können!